Neuer Leistungssportkoordinator beim TLV: Steffen Droske hat diese Funktion seit dem 1. Januar beim Verband inne. Damit setzt der Verband auf eine interne Lösung. Zuvor begleitete der Gothaer sieben Jahre das Amt des Sichtungstrainers und war zuvor mehrere Jahre am Stützpunkt in Erfurt tätig.
Steffen Droske ist bestens vertraut mit den Strukturen beim Thüringer Leichtathletik-Verband (TLV). Er kennt das Trainerteam wie das Umfeld. „Ich habe lange darüber nachgedacht, aber schlussendlich haben viele Faktoren für eine Bewerbung gesprochen, so dass ich meinen Hut in den Ring geworfen habe“, begründet Steffen Droske seine Bewerbung. Die bestehende Struktur mit den einzelnen Disziplinblöcken soll beibehalten werden. In der Thüringer Leichtathletik stecke viel Potenzial, was man an seiner vorherigen Arbeit als Sichtungstrainer sieht. Nicht umsonst sind gerade in den jüngeren Altersklassen die Starterfelder enorm gewachsen.
Mit Svenja Engler konnte im Vorjahr für die Region Ost eine adäquate Nachfolgerin für Tobias Groenewold gefunden werden. Mit ihr konnte Steffen Droske die wichtigsten Teile der Sichtungsarbeit in den vergangenen Wochen noch abschließen. Die nächsten Projekte seien aber schon in Planung wie ein Trainingslager in den Osterferien und ein TLZ-Wochenende in Neuhaus am Rennweg.
Neue Aufgabe für Steffen Droske
Mit dem Jahresbeginn startete auch für Steffen Droske eine neue Aufgabe. Nämlich die als Leistungssportkoordinator. Er denkt in kleinen Schritten. „Die letzten zwei Jahre verliefen für die Thüringer Leichtathletik nicht schlecht. Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass wir daran weiter anknüpfen, aber auch Dinge voranbringen und neue Impulse geben. Wir haben ein tolles junges Trainerteam. Wir sind Bundesstützpunkt Lauf/Gehen. Unterstützt werden wir dabei durch Nils Schumann als Bundesstützpunkttrainer sowie Otto Junghannß als Nachwuchs-Bundestrainer.“
Ein Ziel wird es sein, den Bundesstützpunkt Gehen/Laufen zu erhalten. Darüber hinaus andere Disziplingruppen weiter zu entwickeln. „Wir haben eine enorm breite Masse an Athleten im Sprint, Sprung und Wurf/Stoß. Dafür müssen wir auch das Umfeld mitnehmen. Meine Aufgabe ist es auch, dass wir weiterhin auf diese breite Basis zurückgreifen können.“ Zudem steht für ihn das Miteinander im Vordergrund. „Wir haben zwei Sportschulen in Erfurt und Jena. Da kann es nur ein Miteinander in der Arbeit geben, so dass wir uns gegenseitig unterstützen. Dennoch muss jeder seine Aufgaben erledigen“, betont Steffen Droske.
Vielfältiges Angebot: Stützpunktraining, Aus- und Weiterbildung - Fernziel: Deutsche Meisterschaften
Was bereits richtig gut läuft ist das Stützpunkttraining in den einzelnen Disziplingruppen. Es wird von den Sportlern aus den Vereinen sehr gut angenommen. „Auf Grund dieses Angebots haben viele Sportler schon den Weg zu uns gefunden. Das gilt es nun peu á peu weiter auszubauen“, sagt Steffen Droske. Ebenfalls positiv bewertet er die Entwicklung bei den Aus- und Weiterbildungen. Im März beginnt eine B-Trainerausbildung Sprung/Lauf-Gehen. Des Weiteren bieten Enrico Aßmus als Landestrainer Lauf und Rico May als Landestrainer Sprung jeweils eine Weiterbildung an.
Als Fernziel steht die Durchführung einer Deutschen Meisterschaft auf der Agenda. Zuletzt fanden die nationalen Titelkämpfe 2017 im Erfurter Steigerwaldstadion statt. „Ich saß 2017 als Zuschauer auf der Tribüne. Ich möchte auf diesem Weg gern ein Teil davon sein. Wir wissen, wir haben zahlreiche Athleten, denen wir es ermöglichen wollen, vor heimischer Kulisse eine Deutsche Meisterschaft zu bestreiten“, sagt Steffen Droske.
TLV-Präsidentin Stefanie Wallstein zeigt sich mit der internen Lösung mehr als zufrieden. „Ich freue mich, dass wir die Stelle als Leistungssportkoordinator mit Steffen Droske intern besetzen konnten. Er ist ein Thüringer Eigengewächs. Er hat seine sportliche Laufbahn bei uns begonnen und ist bei uns im Verband groß geworden.“ Seine Arbeit hat bereits begonnen, die, so erhofft es sich Stefanie Wallstein, er ruhig, konsequent und zielgerichtet ausführt.




